Kinderkrippe Alleestraße

Projektauszeichnungen:
Architektouren der bayerischen Architektenkammer
Engere Wahl Preis für ‚gute Baugestaltung‘ des Landkreis Freising

Bauherr: Stadt Freising
Gesamtnutzfläche: 850 m²
BGF: 1493 m2
BRI: 3.390 m³

Entwurfskonzept - Die Kinderkrippe an der Alleestraße befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Musikschule Freising und zum Kindergarten Sonnenschein.
Der städtebauliche Entwurf nimmt die Orthogonalität des Gesamtgeländes auf und orientiert sich an den bestehenden Gebäudeausrichtungen. Die Erschließung des Baukörpers erfolgt über die Nordseite. Am zentralen Foyer liegen die übergeordneten Funktionen Mehrzweckraum, Küche, Leitung und Personalraum. Im Anschluss daran finden sich die Gruppenräume, die von einem Spielflur erschlossen werden. Diese sind nach Süden zum Freiraum orientiert. Schlafräume und Funktionsräume befinden sich im Norden. Die Fassadenelemente sind in Holz/Alu gestaltet und mit Festverglasung und Öffnungsflügeln ausgestattet. Hier wurde aus Kostengründen zugunsten eines standardisierten Bauteils entschieden.
Der Baukörper wurde in sechs Monaten mit Fertigteilen errichtet. Die Besonderheit liegt hier in der Mischkonstruktion aus Holz- und Stahlbetonfertigteilen. Um die Anforderung des Brandschutzes an die Konstruktion zu erleichtern, wurden die Mittelwand sowie aussteifende Bauteile in Stahlbetonfertigteilen als Doppelwand gefertigt. Die Fassadenhülle besteht aus einer Holzständerkonstruktion mit Passivhausstandard.
Entwurfsziel war es, ein energetisch sparsames Gebäude zu entwickeln. Auf die Verwendung von Materialien mit niedrigem Unterhaltsaufwand wurde großer Wert gelegt, um ein kostengünstiges Betreiben der Einrichtung zu ermöglichen. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung senkt den Energieverbrauch zudem beträchtlich.

Neubau Feuerwache 2 - Lerchenfeld

Städtebauliche Studie zur Erweiterung der Feuerwache 2

Auftraggeber: Stadt Freising

Realschule Oberding

Projektauszeichnungen:
Realisierungswettbewerb 1. Preis mit Beauftragung
Architektouren der bayerischen Architektenkammer

Bauherr: Gemeinde Oberding
Gesamtnutzfläche: 6.600 m²
BGF Neu: 4418 m²
BGF Bestand: 2684 m²
BRI Neu: 17297 m³
BRI Bestand: 10790 m³
BRI Gesamt: 28088 m³

EntwurfskonzeptDer Erweiterungsbau mit Innenhof ergibt ein neues Zentrum mit einer direkten Anbindung an den Bestandsbau der Schule. Der rechteckig organisierte Hof dient als Pausenhof und wird darüber hinaus auch für Freiluftveranstaltungen wie Konzerte und Schulfeste genutzt. Die Erschließung der Realschule ist Bestand und erfolgt zentral vom Schulplatz auf der Südseite. Die Aula wurde durch einen zweigeschossigen Luftraum aufgewertet. Ein Schülercafé und die schuleigene Mensa sind der Aula direkt zugeordnet. Sie erhielt unter dem reliefartigen Bestandskunstwerk eine Bühne für schuleigene Veranstaltungen. Die Galerie erweitert zusätzlich den Zuschauerraum.Die Aula ist zudem  Hauptverteiler zu den Jahrgangsgruppen und zum schuleigenen Hort mit einer Mittagsbetreuung. Die umlaufende lineare, mit Tageslicht durchflutete Erschließung garantiert eine schnelle Verteilung der Schülerströme mit kurzen Wegen und guter Orientierung.Durch den Erhalt des Baukörpers und die Entscheidung zum Umbau mit Erweiterung gelang es, den Bestand mit einfachen Mitteln auf das erweiterte Nutzungskonzept anzupassen und innenräumlich aufzuwerten. Der Erweiterungsbau wurde an das bestehende Haupttreppenhaus angeschlossen und ist so barrierefrei über einen neu geplanten Aufzug in der Aula zu erreichen.Klassenzimmer und Fachräume: Musik, Biologie, Physik, Chemie, Informatik, Werkräume, Mensa mit Schulküche und Schülercafé, 22 Klassenzimmer mit Gruppenräumen, Schulverwaltung und Schulhort.

 

Seniorenzentrum Pflegestern

Projektauszeichnung:
Realisierungswettbewerb 1. Preis mit Beauftragung
Bauherr: Gemo Bau KU
Gesamtnutzfläche: 3.968 m²
BGF : 4.146 m²
BRI : 18.658 m³
Endenergiebedarf: 80 kwh/m²a
Primärenergiebedarf: 29 kwh/m²a

Im Baukörper wurden 40 vollstationäre Pflegeplätze errichtet und damit eine sehr familiäre Atmosphäre ermöglicht. Den Bedürfnissen der Senioren folgend, entstanden vornehmlich Einzelzimmer. Auf Wunsch werden auch vier Zimmer angeboten, in denen eine Doppelbelegung mit einer Durchgangstüre möglich ist. Jedes Geschoss der Einrichtung verfügt über ein differenziertes Farbkonzept in den Belagsoberflächen und erleichtert so die Orientierung der Bewohner im Haus.Die aufgelockerte Raumstruktur und die hochwertige Ausstattung unterstützen die Bewohner in ihrem Alltag. Tagsüber sind die zentralen Wohnküchen Mittelpunkt der Gemeinschaft. Großzügige Räume kennzeichnen das gesamte Gebäude. Eine Loggia-Zone im Erdgeschoss schafft eine angenehme Adressbildung. Das verglaste Seniorencafé im Erdgeschoss kann durch Trennwände flexibel genutzt werden. In Verlängerung der Querachse befindet sich ein begrünter Gartenhof (mit Hochbeeten und einem Wasserstein) als Therapiegarten. Zur weiteren Adressbildung der Einrichtung wurde die Bücherei der Gemeinde Oberding integriert. Auch verschiedene Therapeuten können im Erdgeschoss hier ihre Räume beziehen.

VHS Freising

Projektauszeichnungen: Architektouren der Bayerischen Architektenkammer"Lobende Erwähnung" Denkmalpflegepreis

Bauherr: Stadt Freising Gesamtnutzfläche: 2.200 m²; BRI: 10.184 m³

Besonderheiten: 15 Kursräume, Neukonzeption eines Meditationsraums in der ehem. Krankenhauskapelle, Töpferei, Ausbildungsküche, Verwaltungsräume, barrierefreie Ausstattung des Gebäudes. Planungsziel war die Neukonzeption und Neugestaltung einer Erwachsenenbildungsanstalt sowie die Rekonstruktion der historischen Fassade in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Hierzu wurde das historische Sockelgeschoss, das in einer Sanierungsphase in den 1960er- Jahren zerstört wurde, mit einer feinen Putzstruktur wiederhergestellt. Die langen dunklen Flure wurden aufgebrochen, um wieder eine natürliche Belichtung des Gebäudes zu ermöglichen. Auch das historische Haupttreppenhaus erhielt so eine neue innere Fassade. Gesimse an Traufe und Ortgang wurden restauriert und das Dach als homogene einheitliche Fläche neu gedeckt. Das bisher ungenutzte Dachgeschoss erfährt nun eine neue Nutzung als Veranstaltungsraum, der nordseitig ein neues Lichtband erhielt. Die Maßnahme wurde durch die Regierung von Oberbayern innerhalb des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms IV gefördert.

Bürgerhaus Oberding

Bauherr: Gemeinde Oberding


Das Bürgerhaus Oberding wurde in unmittelbarer Nähe zur Kirche, auf dem ehemaligen Grundstück der Grund- und Hauptschule, errichtet. Das neue Gebäude mit seinem öffentlichen Platz fasst das historische Ortszentrum an der Kirche und gibt ihm als Versammlungsort für Jung und Alt eine neue
Funktion. Die äußere Gestalt des Bauwerkes wird durch einfache, ortstypische Details und eine zurückhaltende Formensprache bestimmt. Im Gebäudeinneren finden sich im Erdgeschoss der Bürgersaal im Obergeschoss die Gemeindebücherei, sowie Räumlichkeiten für Kleinkindertagesbetreuung und eine Mutter - Kind - Gruppe.